Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)
Benjamin Thurotte - der erste FÖJler in Westernohe.
Wir haben seit kurzem im Bundeszentrum eine Stelle für ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ). Benjamin Thurotte, ein französischer Pfadfinder, war der erste FÖJler in Westernohe. Der 24-Jährige hat zuvor seinen Master in Management Europäische Projekte gemacht.
Im Interview erzählt er von seinen ersten Erfahrungen im Bundeszentrum. Das Gespräch führte Boris Zimmermann, Referent der DPSG-Bundesleitung.
Interview mit Benjamin Thurotte
- Benjamin, wie bist du zu den Pfadfindern gekommen?
- Benjamnin:
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Erst sehr spät. Mit 18 habe ich in Frankreich die allgemeine Jugendleiter-Ausbildung gemacht und bin in diesem Rahmen mit ein paar Freunden auf ein Pfadfinderlager mitgefahren. Seit dem bin ich infiziert und war 5 Jahre lang Wölflings-Leiter und ein Jahr Pfadileiter.
- Und wie bist du nach Westernohe gekommen?
- Benjamnin:
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Deutschland und die deutsche Sprache haben mich schon lange interessiert. Deshalb wollte ich unbedingt einmal für länger Zeit nach Deutschland. Die Sprache ist nicht leicht, das ist eine echte Herausforderung für mich, der ich mich aber unbedingt stellen wollte. Ich habe dann nach einer Möglichkeit gesucht und auch bei den Pfadfindern in Frankreich nachgefragt. Dort habe ich erfahren, dass es diese neue FÖJ-Stelle in Westernohe gibt. Ich habe mich sofort beworben.
- Was sind deine Aufgaben hier im Bundeszentrum?
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- Benjamnin:
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Als erstes entwickle ich ökologische Projektwochen für Schulklassen und andere Jugendgruppen. Das ist sehr spannend. Dann recherchiere ich, welche ökologischen Zertifizierungen für Westernohe und auch das Bundesamt in Neuss möglich sind und dann helfen diese mit umzusetzen. Außerdem helfe ich mit, damit hier alles rund läuft. Das heißt ich nehme. Anrufe entgegen, füttere die Schafe und Ziegen, reparierer oder stelle Spielplatzgeräte auf.
- Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit in Westernohe?
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- Benjamnin:
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Die Vielfältigkeit der Aufgaben! Den einen Tag bin ich in der Küche, dann wieder einen ganzen Tag am Computer. Und zwischendurch kann ich Trecker fahren und mich um die Tiere kümmern. Das ist toll! Außerdem liebe ich die Landschaft, besonders jetzt, wo alles tief verschneit ist. Das Allerbeste ist aber die Atmosphäre, die hier herrscht. Ich verstehe mich mit den Zivis und den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervorragend. Mir wird hier viel Vertrauen entgegengebracht und ich darf sehr viel in Eigenverantwortung machen. Das ist vielleicht etwas, was man so in dieser Form nur bei den Pfadfindern findet!

